Meine Philosophie

diversitätsbewusst & machtsam

Nils Witt

Ich bin in meinem Leben vielen verschiedenen Menschen begegnet, in und aus unterschiedlichsten Ländern, aus unterschiedlichsten Verhältnissen. Und oft war ich erstaunt, wie viele Gemeinsamkeiten ich über tatsächliche oder vermeintliche Grenzen hinaus ausmachen konnte. Mir ist immer wichtiger geworden, meiner oder meinem Gegenüber möglichst vorurteilsfrei und diskriminierungsfrei zu begegnen. Das ist überhaupt nicht leicht, noch immer nicht. Darum habe ich mich sehr viel mit dem Thema Diversität beschäftigt und arbeite dazu und damit.  Ich bewerte Sie nicht nach Ihrer Herkunft, Ihrem Geschlecht, Ihrer sexuellen Orientierung, ....

 

Es gibt viele Differenzlinien - sprich Schubladen - die Unterschiede konstruieren. Vielfach ist uns das gar nicht bewusst und so kommt es, oft auch ungewollt, zu Diskriminierungen. Dafür möchte ich immer sensibilisieren in meiner Arbeit.  Viel zu oft werden Menschen verallgemeinert oder vereinfacht dargestellt und auch bewertet, wegen Ihrer vermeintlichen "Kultur"  oder anderen Kategorien.

 

Das hat mit Macht zu tun: Wer hat die Macht wen wie darzustellen oder zu behandeln? In Trainings ist genau dies bspw. ein Thema. Das Thema "Machtverhältnisse" ist ein unliebsames und dennoch oder deswegen ein extrem bedeutsames: Es gibt nämlich keine machtfreien Räume, und Macht ist auch nicht per se etwas schlechtes. Aber sie kann missbraucht werden. Es reicht jedoch bereits aus, sie nicht zu benennen oder klarzuhaben. Beispielsweise in Organisationen oder Teams, wenn die Verteilung der Rollen, also die Hierarchien, und die Ressourcen unklar sind. Dann sind Konflikte vorprogrammiert. Ich gehe sehr sensibel und achtsam mit diesem Thema um- eben machtsam. Macht heißt im englischen Power. Power gut zu nutzen setzt Energien frei! 

 

In all meinen Angeboten ist meine diversitätsbewusste Haltung zentral und bedeutet kurz erfasst: 


  • Ich reflektiere selbstkritisch meine eigene Positioniertheit und deren Wirkung  in meiner Arbeit
  • Ich anerkenne Diversität als gegebene Normalität
  • Ich achte auf Strukturen, die sozialer Inklusion & Selbstverwirklichung entgegen stehen 
  • Ich bemühe mich um Powersharing und Abbau von Diskriminierung
  • Ich pflege eine wertschätzende Haltung, die jeden Menschen als Individuum sieht in seiner Vielfalt; und die seine Ressourcen erkennt
  • Ich strebe danach, multiple Perspektiven einnehmen zu können so gut ich kann
  • Ich arbeite machtsam
  • Ich arbeite intersektional


Es ist wichtig  mich selbst zu kennen, in meiner Vielfalt. Dann kann ich jene der anderen mehr wertschätzen und anerkennen. Denn meist sehen wir die Dinge und Menschen, wie WIR sind.