Meine Arbeitsweise


In mir finden Sie einen kritischen Freund: Wohlwollend im Miteinander, klar in der Sache!  Mit Begeisterung, Humor und Konfliktbereitschaft begleite ich Sie in Ihren Anliegen und Prozessen: Ich öffne Räume für Reflexion, offenes Miteinander und neue Ideen!

 

Dabei kommen Ihre Vision, die dazugehörigen Ziele und schließlich dann neue Schritte und Ansätze heraus, die diversitätsbewusst und machtsam sind-

also nicht auf Kosten anderer gehen und alle bestmöglich einbeziehen!


diversitätsbewusst & machtsam

 Ich reflektiere selbstkritisch meine eigene Positioniertheit und deren Wirkung  und auch Einschränkungen in meiner Arbeit

 Ich bemühe mich um Powersharing & Abbau von Diskriminierung

 Ich arbeite wertebasiert und bedürfnisorientiert


systemisch

Im Mittelpunkt stehen Sie als Persönlichkeit und in Ihrer Rolle, um die es gerade geht. Darüber hinaus geht es immer um die Wechselwirkung zur Umwelt. Welche Faktoren wirken förderlich, welche hinderlich? Es ist wichtig, das ganze System mit in den Blick zu nehmen, wie wir darin wirken und wie es auf uns wirkt. So gelangen Sie zu ganzheitlichen, nachhaltigen Lösungen. 

 Ich anerkenne Diversität als gegebene Normalität 

 Ich pflege eine wertschätzende Haltung, die jeden Menschen als Individuum in seiner Vielfalt sieht

 Ich arbeite bewusst mit meiner Neurodiversität 

 Ich arbeite kultursensibel: Was passt zu Ihnen und Ihrer Organisation?


Lösungen, Bedürfnissen & Handlung

Oft sind wir sehr gut darin, uns zu beschweren und über unsere Probleme zu reden, sehr lang. Und wir wissen ganz genau, was wir nicht wollen. 

Das ist gut so! Doch es sollte nicht dabei bleiben. Denn wer ein Problem hat, die/der hat auch eine Lösung - lautet ein Klassiker aus der Beratung. Und ebenso tragen wir alle Bedürfnisse in uns, von denen einige nicht gelebt und manche noch gar nicht bewusst sind. Ich unterstütze Sie, darin klarer zu werden und weiter zu kommen. Sei es als Organisation oder Individuum. Und am Ende? Kommen Sie ins Tun, ins Handeln! 

 Ich achte auf Strukturen, die sozialer Inklusion und Gerechtigkeit entgegenwirken

 Ich strebe danach, multiple Perspektiven einzugehen  so gut ich kann

 Ich arbeite machtsam: Machtfaktoren spielen IMMER eine Rolle

 Ich arbeite traumsensibel


konfliktbereit

Ich bin Mediator. Ich glaube an die Kraft von Konflikten, seien sie in uns selbst oder mit anderen. Und es ist notwendig sich mit ihnen auseinanderzusetzen: Denn sonst holen sie uns ein - mit Widerständen und vielen unangenehmen Gefühlen! Auch hier geht es um das WIE, die Art und Weise wie wir damit umgehen. Da gibt es sehr gute Mittel und Wege, die ich ihnen gerne nahebringe. Machmal bin ich dabei unbequem, aber das ist wie Training: Wir brauchen Muskelkater, um stärker zu werden! 



Es ist wichtig  mich selbst zu kennen, in meiner Vielfalt. Dann kann ich jene der anderen mehr wertschätzen und anerkennen. Denn meist sehen wir die Dinge und Menschen, wie WIR sind. 


Nils Witt im Training

Ich bin in meinem Leben vielen verschiedenen Menschen begegnet, in und aus unterschiedlichsten Ländern, aus unterschiedlichsten Verhältnissen. Und oft war ich erstaunt, wie viele Gemeinsamkeiten ich über tatsächliche oder vermeintliche Grenzen hinaus ausmachen konnte. Mir ist immer klarer geworden, dass hinter jedem noch so irritierenden oder gar gewaltvollem Handeln (unbefriedigte) Bedürfnisse stecken- oft mit verblüffenden Erkenntnissen! Daher ist es für mich zentral, jene Bedürfnisse und die dazugehörigen Gefühle mit meinen Klient*innen klarzukriegen.

So ist mir auch immer wichtiger geworden, meiner oder meinem Gegenüber möglichst vorurteilsfrei und diskriminierungskritisch zu begegnen. Das ist überhaupt nicht leicht, noch immer nicht. Darum habe ich mich sehr viel mit dem Thema Diversität beschäftigt und arbeite dazu und damit.  Ich bewerte Sie nicht nach Ihrer Herkunft, Ihrem Geschlecht, Ihrer sexuellen Orientierung, ....

 

 

Es gibt viele Differenzlinien - sprich Schubladen - die Unterschiede konstruieren. Vielfach ist uns das gar nicht bewusst und so kommt es, oft auch ungewollt, zu Diskriminierungen. Dafür möchte ich immer sensibilisieren in meiner Arbeit.  Viel zu oft werden Menschen verallgemeinert oder vereinfacht dargestellt und auch bewertet, wegen Ihrer vermeintlichen "Kultur"  oder anderen Kategorien. Ebenso unbewusst ist privilegierten Menschen oft ihre gesellschaftliche Positioniertheit. 

 

Das hat mit Macht zu tun: Wer oder was hat(te) die Deutungsmacht und somit den Einfluss, uns und unsere Weltbild bereits in der Kindheit zu prägen? Wer hat die Macht wen wie darzustellen oder zu behandeln? In Trainings ist genau dies bspw. ein Thema. Das Thema "Machtverhältnisse" ist ein unliebsames und dennoch oder deswegen ein extrem bedeutsames: Es gibt nämlich keine machtfreien Räume, und Macht ist auch nicht per se etwas schlechtes. Aber sie kann missbraucht werden. Es reicht jedoch bereits aus, sie nicht zu benennen oder klarzuhaben. Beispielsweise in Organisationen oder Teams, wenn die Verteilung der Rollen, also die Hierarchien, und die Ressourcen unklar sind. Dann sind Konflikte vorprogrammiert. Ich gehe sehr sensibel und achtsam mit diesem Thema um- eben machtsam.

 

Macht heißt im englischen Power. Power gut zu nutzen setzt Energien frei!

 

„Das Differenzierte erscheint so lange divergent, dissonant, negativ, wie das Bewusstsein der eigenen Formation nach auf Einheit drängen muß: solange es, was nicht mit ihm identisch ist, an seinem Totalitätsanspruch mißt.

 

Utopie wäre über der Identität und über dem Widerspruch, ein Miteinander des Verschiedenen“

 

 (Theodor W. Adorno)